Schulteil Fürstenwalde

Tränkeweg 5, 15517 Fürstenwalde/Spree
Telefon: (03361) 74 83 86

Schulteil Erkner

Ahornallee 49-51, 15537 Erkner
Telefon: (03362) 75 30 0

Erkner Fürstenwalde
  • 31. August 2019 Vorschultag (in der Sonnengrundschule)
  • 30. Oktober 2019 Herbstfest
  • 12. November 2019 Schnuppertag
  • 13. November 2019 Schnuppertag
  • 10. Dezember 2019 Friedrichstadtpalast (Klassen 5-11)
  • 25. Januar 2020 Tag der offenen Tür
  • 11. März 2020 Vorlesetag
  • 28. März 2020 Tag der offenen Tür
  • 13. Mai 2020 Gemeinsames Sportfest
  • 29. Mai 2020 Schnuppertag
  • 12. Juni 2020 Vorlesetag
  • 17. Juni 2020 Schulfahrt Irrlandia
  • 17. Juni 2020 Schulfahrt Irrlandia
  • 22. Juni 2020 Sommerfest
  • 16. August 2020 Einschulung mit Programm

HERZLICH WILLKOMMEN AN DER REGINE - HILDEBRANDT - SCHULE, FÜRSTENWALDE / ERKNER

Referendare gesucht!
Wir sind Ausbildungsstätte für Lehramtskandidaten der Fachrichtung Sonderpädagogik.

Hotline zur Bewerbung als Lehrkraft im Schulamtsbereich Frankfurt (Oder) - Antje Lehmann, Tel. 0335 5210-555, Antje.Lehmann@schulaemter.brandenburg.de

Unsere Schülerinnen und Schüler bringen sehr individuelle und unterschiedliche Voraussetzungen für das schulische Lernen und Leben mit.

Das ist uns wichtig:

Wir arbeiten dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler, ein Leben in größtmöglicher Selbständigkeit und Selbstbestimmung in sozialer Integration führen können. Ein positives Lernklima ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen.
Wir legen Wert auf eine optimale Förderung. Jeder wird entsprechend seines Entwicklungsstandes und seines individuellen Leistungsvermögens gefördert und gefordert.

Wir, das sind:

102 Schüler, 32 Lehrkräfte, 8 Pädagogische Unterrichtshilfen und 2 Erzieher im Schulteil Fürstenwalde,
48 Schüler, 16 Lehrkräfte, 5 Pädagogische Unterrichtshilfen und 2 Erzieher im Schulteil Erkner.
80% der Lehrkräfte sind Sonderpädagogen mit einer Qualifizierung in den Fachrichtungen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, soziale und emotionale Entwicklung, Sehen, Hören, Sprache und Lernen, 20% verfügen über eine sonderpädagogische Fachausbildung.

REGINE - HILDEBRANDT - SCHULE, FÜRSTENWALDE / ERKNER
SCHULE MIT DEM SONDERPÄDAGOGISCHEN FÖRDERSCHWERPUNKT
„GEISTIGE ENTWICKLUNG“

SCHULTRÄGER


Landkreis Oder-Spree (LOS)

Schulleitung

Schulleiterin

Frau A. Lehmann

SCHULFORM / ABSCHLÜSSE

Wir sind eine Schule für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Zusätzlich können bei einigen Schülerinnen und Schülern Beeinträchtigungen in körperlicher und motorischer Entwicklung, sozialer und emotionaler Entwicklung, Sehen, Hören, Sprache und/oder Autismus vorhanden sein. In der Regel lernen die Kinder bzw. Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren an unserer Schule. Auf Antrag können sie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres unsere Schule besuchen.

Bildungsspezifische Lernstufen

Die Schulform gliedert sich in fünf bildungsspezifische Lernstufen:

  • Primarstufe, Jahrgänge 1 bis 6
  • Sekundarstufe I, Jahrgänge 7 bis 10
  • Berufsbildungsstufe, Jahrgänge 11/12


Die Schülerinnen und Schüler lernen zehn Jahre in jahrgangsübergreifenden Klassen. Mit dem Besuch der Jahrgangsstufen 11 und 12 erfüllen sie ihre Berufsschulpflicht. Kinder und Jugendliche mit einer schweren Mehrfachbehinderung werden in der Regel in die jeweilige Jahrgangsstufe altersgemäß integriert. Je nach Entwicklungsstand ist ein Besuch unserer Schule bis bis zum 21. Lebensjahr möglich. Ein Zeugnis über den Abschluss der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ wird in der Regel nach Durchlaufen der Berufsbildungsstufe, Jahrgänge 11 und 12, erteilt. Schülerinnen und Schüler, die ihre Berufsschulpflicht nicht an einer Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ erfüllen, erhalten nach Vollendung der Vollzeitschulpflicht ein Abschlusszeugnis.

GANZTAGSSCHULE

  • Unterricht Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr, Freitag von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr
  • Transfer der Schüler mit einem Schülerspezialtransport
  • Teilweise selbstständiger Transfer mit Bus, Bahn, zu Fuß oder per Fahrrad
  • Betreuungsangebot von 6:30 bis 8:00 Uhr, zusätzlich für berufstätige Eltern von 15:00/13:30 bis 17:00 Uhr und in den Ferien


LEHRKRÄFTE

  • Sonderpädagogen mit Qualifizierungen in den Fachrichtungen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, emotionale und soziale Entwicklung, Sehen, Hören, Sprache und Lernen
  • Lehrkräfte mit einer sonderpädagogischen Fachausbildung
  • je zwei Lehrkräfte arbeiten als Klassenteam, eine Lehrkraft leitet die Klasse
  • einige Lehrkräfte unterstützen den gemeinsamen Unterricht an Regelschulen, die Arbeit in sonderpädagogischen Förder-und Beratungsstellen, die Fachberatung oder Seminare zur Fortbildung
  • unsere Schule ist Ausbildungsort für Lehramtskandidaten, sie unterstützen den Unterricht


Sonstiges pädagogisches Personal

  • pädagogische Unterrichtshilfen / Erzieher
  • Einzelfallhelfer / Schulbegleiter
  • Praktikanten

Bildungs- und Erziehungsziel

Das sonderpädagogische Handeln an unserer Schule orientiert sich am individuellen Leistungsvermögen, an den Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen ihren Fähigkeiten, Leistungen und Neigungen entsprechenden Platz in der Gesellschaft zu sichern.

Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit

Ziel des Lernens: Handlungskompetenz

Handlungskompetenz

Als Handlungskompetenz wird das Zusammenwirken von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Gewohnheiten und Einstellungen bezeichnet, sie umfasst:

  • Sachkompetenz
  • Methodenkompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Personale Kompetenz

Handlungsfelder

Ableitung von Handlungsfeldern für die Unterrichtsgestaltung:

  • Lebensweltliche und lebenspraktische Orientierung
  • Handlungs- und situationsbezogenes Lernen
  • Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Fehler als Lernchance
  • Kooperatives Lernen
  • Ganzheitlichkeit
  • Differenzierung und Individualisierung

Der Unterricht

Der Unterricht ist ausgerichtet auf:

  • die Entwicklung und Förderung individueller Fähigkeiten
  • den Erwerb von Fertigkeiten, in verschiedenen Lebens- und Funktionsbereichen eine weitestgehend eigene Existenz und Bedürfnisbefriedigung erzielen zu können
  • den Erwerb von Kenntnissen zur Lebensumwelt, um sich in ihr orientieren und diese mitzugestalten zu können


Der Unterricht mit starker lebenspraktischer Ausrichtung sowie eine, alle Entwicklungsbereiche umfassende Erziehung erfolgen auf der Grundlage der gesetzlichen Regelungen des Landes Brandenburg, des Rahmenlehrplanes der Jahrgangsstufen 1 bis 10, des Rahmenlehrplanes der Werkstufe, Jahrgänge 11/12, der schulinternen Rahmenpläne (Curriculum) sowie der individuellen Pläne zur Förderung und des Lern- und Entwicklungsstandes der Schülerinnen und Schüler.

Rahmenlehrpläne

Die Unterrichtsorganisation erfolgt für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 entsprechend der im Rahmenlehrplan vorgegebenen Leitthemen:

L1        Der Mensch im Alltag
L2        Der Mensch und die Arbeit
L3        Der Mensch und die Gesundheit
L4        Der Mensch in der Gesellschaft
L5        Der mobile Mensch
L6        Der Mensch in der Natur und Umwelt

und den Plänen für die Fächer:

  • Kommunikation/Deutsch
  • Sachunterricht
  • Mathematik,
  • Musik
  • Kunst
  • Sport
  • Wirtschaft/Arbeit/Technik.


Die Unterrichtsorganisation für die Jahrgangsstufen 11 und 12 erfolgt entsprechend des im Rahmenlehrplan vorgegebenen berufsfeldübergreifenden Unterrichts:

  • Kommunikation/Deutsch
  • Mathematik
  • Sport
  • Wirtschafts- und Sozialkunde


und des berufsfedbezogenen Unterrichts in den Berufsfeldern:

  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Wäsche- und Textilpflege
  • Garten- und Landschaftspflege
  • Gebäudereinigung
  • Holztechnik.
  • Metallverarbeitung
  • Büro, Computer, Kurierdienst
  • Farb- und Lacktechnik
  • Keramik
  • Schauspiel
  • Musik und Bewegung
  • Betreuung

Unterrichtsorganisation

  • Klassenunterricht / Fachunterricht unter Berücksichtigung der Binnendifferenzierung (Kunst, Musik, Sport/Schwimmen, Wirtschaft/Arbeit/Technik)
  • Sachunterricht entsprechend der Leitthemen
  • Kursunterricht (Deutsch, Mathematik)
  • Neigungsunterricht (Musik, Kunst, Sport, Wirtschaft/Arbeit/Technik)
  • Neigungsgruppen (Lesen, Chor, Band, Handarbeit, Computer, Wahrnehmungsförderung, Trommeln, Tanzgruppe, Fußball, Tischtennis, Sportspiele, Schulhausgestaltung, ... )
  • Förderung im Einzel- und Gruppenunterricht
  • projektorientierter Vorhabenunterricht
  • Freiarbeit und Wochenplanarbeit

Öffentliches Leben und Zusammenarbeit

Wir öffnen unsere Schule und nehmen am öffentlichen Leben der Kommunen teil:

  • Kooperation oder kooperative Zusammenarbeit mit Förder- und Regelschulen, Kindertagestätten, Werkstätten für behinderte Menschen, Musikschulen, Oberstufenzentren, Aus- und Weiterbildungszentren, Agentur für Arbeit, Integrationsfachdienst, MIDRIA e.V.
  • Nutzung öffentlicher Einrichtungen (Bibliothek, Kinder- und Jugendangebote, Freizeiteinrichtungen, ...)
  • Tage der offenen Tür, Schnuppertage
  • Teilnahme an Veranstaltungen, Ausstellungen, Sportwettkämpfen (Wettkämpfe auf Regional- und Landesebene, Stadtfeste, künstlerische Ausstellung „Ermutigung“, Chor- und Bandauftritte, ...)
  • Auftritte bei Partnern und auf öffentlichen kulturellen Veranstaltungen
  • Unterrichtsgänge und Besichtigungen
  • Tages- und Klassenfahrten
  • Verteilen von Flyern der Schulteile und von Flyern zu unserem Betreuungsangebot
  • Einladen von Mitarbeitern der Presse, Veröffentlichung eigener Artikel

Zusammenarbeit mit öffentlichen und sozialen Einrichtungen

  • Lebenshilfe e.V., sozialen Einrichtungen, Ämter (Arbeitsamt, Gesundheitsamt, Bürgermeister, Parteien und Vereine)
  • Freizeiteinrichtungen (Waldschule, Tierpark)
  • Therapeuten (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)
  • Sonderpädagogische Förder- und Beratungsstellen
  • Schulpsychologen
  • Heime- und Wohnheime
  • Fördervereine der Schulteile

Öffnung der Schule nach Außen

Die Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern regional und überregional auf lebenspraktischer, kultureller und sportlicher Ebene aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.